#12 Filter(n) statt Kaffeesatz lesen

Nach dem Umgang mit numerischen Merkmalen (s. #10 und #11) steht bei einem neuen Anwendungsfall erneut die Zielgruppe im Fokus. Die spezifische Fallauswahl wird jedoch nicht erst über mathematische Verknüpfungen (s. #6) generiert, sondern liegt bereits in den Befragungsdaten vor. 


Fakt: Beim Kaffee trinken ist die Wahl der Kaffeesorte entscheidend für einen guten Geschmack. 

In einer Zielgruppenanalyse kann ein bitterer Daten(bei)geschmack entstehen, wenn der Personenkreis der Befragten bereits beispielsweise über das Geschlecht, Alter oder Einkommen eingeschränkt wurde. 

Die Information, ob ein Merkmal oder eine Variable einer Fallauswahl unterliegt, muss vorliegen, um für Fragestellungen gezielt die richtige Basis zu verwenden. 
Hierfür ist standardmäßig die Funktion Autofilter in der Optionsleiste der Tabellierung eingeschaltet, damit bei einer Zielgruppeneinschränkung eine sichtbare Rückmeldung im Tabellenlayout erfolgt. 

Das Feedback erfolgt durch eine zusätzliche erzeugte Zeile mit der entsprechenden Information zur gewählten Basis .
Zu dieser Basis verändern sich alle ausgewählten Merkmalsausprägungen im prozentualen und wertebasierten Verhältnis.

mit Autofilter:

ohne Autofilter:


Wird diese Information auch bei den Leistungswerten im Spaltenbereich der Tabelle benötigt, reicht ein Klick im Layout.

Der Leistungswert Filter Beschreibung übernimmt den Text aus der vorab neuen generierten Zeile und erweitert damit den Informationsgehalt zum entsprechenden Merkmal.