#4 Strategische Media-Selektion

Der operativen Mediaplanung geht idealerweise eine strategische Mediaselektion voraus. Sie zeigt auf, warum bestimmte Gattungen oder Untergattungen im Media-Mix stärker belegt werden sollten. Die Bewertung zielgruppenspezifischer Medienpräferenzen erfolgt dabei häufig über die Media‑Nutzergruppen der b4p („Aussagen zu Medien/Mediennutzung“) oder über die unter „Einstellungen und Statements“ erfassten Freizeitaktivitäten wie etwa im Internet surfenPrintmedien lesen oder elektronische Medien nutzen.
Für genau diese strategische Mediabewertung stellt die b4p jedoch ein spezialisiertes Tool bereit, das in der Praxis eher selten genutzt wird: den Channel Profiler. Er bietet zwei wesentliche Vorteile:

  • Detailliertere Gattungsstruktur: Neben den Hauptgattungen werden auch Untergattungen ausgewiesen, was eine deutlich feinere strategische Bewertung ermöglicht.
  • Einbezug echter Media-Kriterien: Da die Medien als Belegungseinheiten angelegt sind, können Reichweiten‑ und Affinitätskennzahlen direkt in die Analyse einfließen. Nutzergruppen und Freizeitaktivitäten sind hingegen rein demografische Merkmale und erlauben diese Auswertung nicht.

Genau an dieser Stelle setzt MDS‑Cloud an: Für die strategische Gattungsbewertung bietet das Targeting eine besonders einfache und zugleich aussagekräftige Auswertung. Die Medien werden anhand ihrer Zielgruppenaffinität und -reichweite strategisch positioniert. Das Ergebnis wird visuell aufbereitet und kann als präsentationsfertige Grafik direkt exportiert werden — ideal für die Argumentationen im Planungsprozess.