{"id":3055,"date":"2026-03-02T07:12:15","date_gmt":"2026-03-02T07:12:15","guid":{"rendered":"\/docs-mcloud\/?p=3055"},"modified":"2026-03-02T07:12:16","modified_gmt":"2026-03-02T07:12:16","slug":"6-qualitative-merkmale-in-zielgruppendefinitionen","status":"publish","type":"post","link":"\/docs-mcloud\/2026\/03\/02\/6-qualitative-merkmale-in-zielgruppendefinitionen\/","title":{"rendered":"#6 Qualitative Merkmale in Zielgruppendefinitionen"},"content":{"rendered":"\n<p>Qualitative Merkmale wie Einstellungen, pers\u00f6nliche Werte, Konsumhaltungen oder Kaufkriterien in die Zielgruppendefinition aufzunehmen, erm\u00f6glicht eine deutlich differenziertere Kontur der Zielgruppe und damit eine pr\u00e4zisere Ausrichtung auf das anvisierte Marktsegment. Gleichzeitig entsteht jedoch ein methodisches Problem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Einstellungen lassen sich selten \u00fcber ein einzelnes Merkmal abbilden.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>In der Regel braucht es ein Set an Einstellungsvariablen<\/strong>, sodass eher von <em>Einstellungsdimensionen<\/em> gesprochen werden muss.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>F\u00fcr jede Einstellungsdimension m\u00fcssen geeignete Repr\u00e4sentanten gefunden werden<\/strong>, also die richtigen in der Studie erhobenen Variablen. Werden Merkmale herangezogen, die eigentlich zu anderen Dimensionen geh\u00f6ren, verliert die Definition an Trennsch\u00e4rfe.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In der Marktforschung l\u00e4sst sich dieses Problem durch statistische Verfahren l\u00f6sen, die die Zugeh\u00f6rigkeit einzelner Variablen zu einer Dimension zuverl\u00e4ssig bestimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die \u00dcberf\u00fchrung qualitativer Merkmale in eine Zielgruppendefinition eignet sich die Verkn\u00fcpfungslogik <strong>\u201eANZAHL (x von y)\u201c<\/strong>. Da h\u00e4ufig viele Merkmale gleichzeitig ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen, f\u00fchren reine <strong>UND<\/strong>&#8211; oder <strong>ODER<\/strong>-Verkn\u00fcpfungen schnell zu Zielgruppen, die entweder zu klein oder zu gro\u00df ausfallen. Mit \u201eANZAHL (x von y)\u201c wird festgelegt, dass von einer Gesamtzahl an Merkmalen (\u201ex\u201c) mindestens eine bestimmte Anzahl (\u201ey\u201c) erf\u00fcllt sein muss, damit eine befragte Person zur Zielgruppe z\u00e4hlt. Dabei k\u00f6nnen zusammenh\u00e4ngende Einstellungsmerkmale durchaus unterschiedliche \u00dcberschriften tragen, was hinderlich ist, da \u201eANZAHL (x von y)\u201c nur immer auf eine Variablenbox angewendet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fenster <strong>\u201eZielgruppe\u201c<\/strong> kommt hierf\u00fcr das Feature <strong>\u201eErweiterung ohne Zielgruppenbox\u201c<\/strong> (siehe Bild unten, rot markiert) zum Einsatz: Wird der Schieberegler nach rechts aktiviert, k\u00f6nnen alle relevanten Merkmale bequem in eine einzige Box gezogen werden. Sobald die Box vollst\u00e4ndig best\u00fcckt ist, sollte der Regler wieder nach links gestellt werden, um die Funktion zu deaktivieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Qualitative Merkmale wie Einstellungen, pers\u00f6nliche Werte, Konsumhaltungen oder Kaufkriterien in die Zielgruppendefinition aufzunehmen, erm\u00f6glicht eine deutlich differenziertere Kontur der Zielgruppe und damit eine pr\u00e4zisere Ausrichtung auf das anvisierte Marktsegment. Gleichzeitig entsteht jedoch ein methodisches Problem: In der Marktforschung l\u00e4sst sich dieses Problem durch statistische Verfahren l\u00f6sen, die die Zugeh\u00f6rigkeit einzelner Variablen zu einer Dimension zuverl\u00e4ssig [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-3055","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hotline-topics"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3055","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3055"}],"version-history":[{"count":1,"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3055\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3056,"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3055\/revisions\/3056"}],"wp:attachment":[{"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3055"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3055"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/docs-mcloud\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3055"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}